Deutsche Flugball-Meisterschaft in Weiden

Der deutsche Meister kommt aus Weiden

Am letzten Samstag, dem 1. Juni 2019,  war Weiden Schauplatz der deutschen Meisterschaften im Flugball. Ausgerichtet vom BVS Weiden in der Sporthalle des Elly-Heuss-Gymnasiums sind 6 Mannschaften aus 3 Landesverbänden gegeneinander angetreten.

Feierlich begleitete der Posaunenchor Mantel den Einzug der Teams aus Nürnberg, Grevenbroich, Waldsassen, Karlsruhe und Weiden. Jens Meyer überbrachte Grußworte der Stadt Weiden und wünschte allen Spielern einen spannenden Wettkampf. Die 1. Vorsitzende des BVS Weiden, Sabine Birner, bedankte sich beim Deutschen Behindertenverband und den aus Essen angereisten Schiedsrichtern für das Vertrauen, diese Meisterschaft ausrichten zu dürfen. Zudem seien wieder viele Sponsoren und Helfer bereit gewesen, diese Veranstaltung zu unterstützen. Vor Beginn des ersten Spiels erklang nochmals Musik: gemeinsam wurde die Nationalhymne gesungen.
Flugball, eine Mannschaftssportart, ist mit dem Volleyball „verwandt“ und wird abgewandelt gespielt: jeweils 4er Teams müssen beim dritten Ballkontakt den Ball so ins gegnerische Feld werfen, dass die andere Mannschaft diesen nicht fangen kann. Springen beim Abwurf ist verboten, der Ball muss im eigenen Team innerhalb einer Sekunde weitergeworfen und gefangen werden.

oben: v. li. n. re.: Hunsperger Wolfgang, Kraus Michael, Dreyer Anja, Kraus Wilhelm, Spitzner Anita, Stock Gertrude, Hunsperger Evelyn;
unten: v. li. n. re.: Brendel Ulrike, Kraus Brigitte, Hunsperger Tino, Betting Annette

Im ersten Spiel standen sich die beiden Weidener Mannschaften gegenüber – der amtierende deutsche Meister, Weiden I, gewann erwartet nach der Regelspielzeit von 2 × 7 Minuten. Weitere spannende Spiele folgten, schnelle Ballwechsel, umstrittene Linienrichterentscheidungen, sportliches Kämpfen um den Sieg. Letztlich verteidigte Weiden I souverän den Meistertitel, gefolgt vom BVSV Nürnberg. Weiden II holte die Bronzemedaille.

Während der Abendveranstaltung fand die Siegerehrung statt und letztlich war dieser Tag, neben der sportlichen Herausforderung, wieder eine gelungene Möglichkeit, das freundschaftliche Miteinander zu pflegen. Gemeinsam wurde noch bis tief in die Nacht gefeiert.