Archiv der Kategorie: Vereinsnachrichten

Inklusive Kinder- und Jugendfreizeit 2017 am Schießlweiher

15.07.2017 | Am Samstag hatte der BVS Weiden, in Zusammenarbeit mit dem BVS Bezirk Oberpfalz, wieder alle Kids, mit und ohne Behinderung, zur inklusiven Kinder- und Jugendfreizeit auf das wunderschöne Vereinsgelände am Schießlweiher eingeladen. Unter dem Motto „Nudeln in allen Variationen“ gab es für die Kinder wieder ein tolles Programm mit Spiel, Spaß und Action. Inklusive Kinder- und Jugendfreizeit 2017 am Schießlweiher weiterlesen

Jahres-Hauptversammlung 2017

Behinderte starten durch!
Auch im letzten Jahr waren die Sportler des Behinderten- und Vitalsportvereins Weiden sehr erfolgreich. Sie waren bei Bayerischen und Deutschen Meisterschaften vertreten und sogar bei den Paralympics in Rio de Janeiro wurde die Goldmedaille errungen. Neben den Ehrungen der sportlichen Leistungen wurde auch eine neue Vorstandschaft gewählt.

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Teddy Östreicher wird Ehrenmitglied

Bei der nächsten Jahreshauptversammlung stellt sich der Sportwart des Behinderten- und Vital-Sportvereins ( BVS ) Weiden, Teddy Östreicher, nicht mehr zur Wahl und übergibt sein Amt in jüngere Hände. Für seine großen Verdienste ernannte ihn Vorsitzende Sabine Birner bei der Weihnachtsfeier am Postkeller zum Ehrenmitglied.

In seiner elfjährigen Amtszeit hat Östreicher vier neue Abteilungen im BVS Weiden gegründet. Für den Verein konnte er zahlreiche Bayerische und Deutsche Meisterschaften verbuchen. Die Krönung seiner Tätigkeit war sicher als Abteilungsleiter Leichtathletik die Entdeckung und Förderung des Paralympics-Goldmedaillengewinners Daniel Scheil. 

Sabine Birner (re.), Teddy Östreicher
Sabine Birner (re.), Teddy Östreicher

Sabine Birner lobte besonders das Organisationstalent und die Zuverlässigkeit Östreichers. Neben seiner Tätigkeit als Sportwart war er auch für Bautätigkeiten an der Vereinsanlage am Schießlweiher zuständig und hat dafür viel Freizeit geopfert.

Zusätzlich zum Verein hat sich Östreicher auch überregional engagiert. Er war für den Deutschen Behinderten Sportverband DBS als Sportabzeichenprüfer tätig und hat als Beauftragter für Bosseln und Boccia zahlreiche Deutsche Meisterschaften ausgerichtet.

Xaver Weickmann geehrt

Die Weihnachtsfeier nahm der ​Behinderten- und Vital-Sportverein (BVS)Weiden zum Anlaß, eine besondere Ehrung in würdigem Rahmen durchzuführen.

Vorsitzende Sabine Birner überreichte mit Sportwart Teddy Östreicher an Xaver Weickmann die Goldmedaille für sportliche Leistungen. Weickmann, der heuer seinen 90. Geburtstag feierte, hat 50 mal das Deutsche Sportabzeichen in Gold abgelegt. 
Seit seinem 40. Lebensjahr hat er sich jedes Jahr den Herausforderungen auf der höchsten Stufe in den fünf Disziplinen gestellt. Daneben war Weickmann für den Verein lange Jahre auch als Übungsleiter für Osteoporose und als Abteilungleiter Ski tätig.

Für den BVS Bayern übergab Bezirks-Sportwart, Josef Pohl, im Auftrag von Präsidentin Diana Stachowitz die höchste sportliche Auszeichnung, die Leistungsmedaille in Gold. Er bezeichnete Weickmann als Aushängeschild für den Verein und den Bezirk Oberpfalz. 

Als einmalig in seinem Amtsbereich bezeichnete der BLSV-Kreisvorsitzende Ernst Werner in seiner Laudatio die herausragende Leistung Weickmanns, die von viel Ehrgeiz und Ausdauer zeuge.

Auch Stadtverbandsvorsitzender Herbert Tischler beglückwünschte den Jubilar zu seinem regelmäßigen Training und seiner Fitness bis ins hohe Alter. 

v.r. Sabine Birner, Ernst Werner, Josef Pohl, Teddy Östreicher, Xaver Weickmann, Herbert Tischler, Gerald Bolleininger
v.r. Sabine Birner, Ernst Werner, Josef Pohl, Teddy Östreicher, Xaver Weickmann, Herbert Tischler, Gerald Bolleininger

Er stellte Weickmann als Vorbild für die Jugend hin, das Freude und Ausdauer im Sport vermittle. Für die Stadt Weiden dankte Stadtrat Gerald Bolleininger dem erfolgreichen Sportsmann.

„ich werde auch nächstes Jahr das Sportabzeichen ablegen“, versprach Weickmann abschließend.

Tino Höbold zurück aus Rio

Zurück aus Rio mit einem Koffer voll Erlebnissen

Die Paralympischen Spiele von Rio endeten, nach vielen tollen Wettkämpfen, so wie sie begannen, in einer rauschenden Party im Ehrwürdigen Maracana Stadion. Aber nicht nur die Paralympischen Sportler konnten mit Leistungen glänzen, auch wir vom Paralympischen Jugendlager waren durchaus sportlich unterwegs. Denn neben vielen Stunden in teilweise sehr überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Bussen und Bahnen, legten wir in den 16 Tagen auch gut 256 Km zu Fuß zurück, um zu den Sportstätten zu gelangen. Aber dies hat sich wirklich gelohnt, denn wir waren bei vielen Medaillen Entscheidungen live dabei. So z.B. bei den Siegen von Martin Schulz (Triathlon), Daniel Scheil, Vanessa Low und Markus Rehm (Leichtathletik) oder dem Finalspiel unserer Rollstuhlbasketballerinnen gegen die USA, um nur einige zu nennen. Aber nicht nur die bekannten Sportarten waren Ziel unseres Interesses, denn auch bei Sportarten wie Judo, Rollstuhlrugby, Sitzvolleyball, Reiten, Schießen, Segeln, Tischtennis, Goalball und Schwimmen konnten wir, auch dank der teilweise sehr guten Stimmung in den Stadien, richtig guten Sport hautnah erleben.

Damit die Kinder und Jugendlichen auch etwas von Land und Leute kennen lernen, gab es 2 Besuche in Schulen für Kinder aus sozial schwachen Familien. Eine direkt in Rio, das Institute Bola Pra Frente und die andere, das Sozialzentrum Centario Nova Friburgo, ca. 3 Stunden Fahrzeit von Rio entfernt. Hier merkte man nach kurzer Eingewöhnungszeit, dass Kinder aller Welt, egal welcher Hautfarbe und trotz Sprachproblemen, sich mit Sport und Spiel schnell verstehen und gemeinsam Spaß haben können. Ein besonderes Erlebnis hier war für mich, dass neben den Betreuern, auch alle Kinder und Jugendlichen einen Teil ihres Taschengeldes für diese Einrichtungen spontan spendeten.

Ein weiteres Highlight waren die Besuche im Deutschen Haus, denn hier konnten wir mit den anwesenden Sportlern und Medaillengewinnern direkt ins Gespräch kommen, ihre Medaillen in die Hand nehmen, aber auch viele Fotos mit ihnen schießen.

Wie die Sportler vor Ort untergebracht sind durften wir bei einem Besuch im Paralympischen Dorf erleben. Dass dieser Ort etwas Besonderes ist merkte man schon bei der Kontrolle am Einlass, denn ohne Voranmeldung und Abgabe des Reisepasses ging da gar nichts. Von einem Sicherheitsbeauftragten des deutschen Teams wurden wir durch das Dorf geführt und konnten neben Fitnessraum, Krankenstation, Speisesaal, Otto Bock Werkstatt auch das Büro der DBS Mannschaftsleitung und die Zimmer der Athleten besichtigen.

Tino Höbold in Rio
Tino Höbold in Rio

Das Rio aber nicht nur Sport und krasse Gegensätze zwischen Arm und Reich zu bieten hat durften wir bei einem Ausflug zu einem der Wahrzeichen, dem Corcovado mit seiner Weltbekannten Christustatue und dem genialen 360° Blick auf die Stadt und bei einer anschließenden Stadtrundfahrt erleben. Aber auch ein Badetag beim deutschen Pavillon am Strand von Ipanema war eine gern genutzte Abwechslung von allen Teilnehmern.

Mit der schon anfangs erwähnten rauschenden Abschlussfeier im Maracana Stadion endete auch für unser Jugendlager die Zeit in Rio und mit unseren, nicht nur mit Schmutzwäsche, sondern auch mit vielen Andenken vollgepackten Koffern, machten wir uns auf den langen Rückweg in die Heimat.

Weitere Fotos gibt es unter:

https://www.facebook.com/bvsweiden

Tino Höbold auf dem Weg nach Rio

Der Übungsleiter Tino Höbold des BVS Weiden hat es geschafft. Er fährt nach Rio. Aber nicht wie man meinen möchte als Sportler, nein als Betreuer des so genannten paralympischen Jugendlagers.

Im Bereich Jugendarbeit hat sich Tino Höbold sowohl auf örtlicher Ebene als auch auf Landesebene bereits einen guten Namen gemacht. Nun fährt er nach Sotschi zum zweiten mal als Betreuer des paralympischen Jugendlagers mit. Dieses Mal für den seine Reise nach Rio. Die örtliche Zeitung Der Neue Tag hat dieses Engagement in einem Artikel aufgegriffen:

Bericht über Tino Höbold auf Facebook und in der Zeitung Der Neue Tag
Wir wünschen unserem Tino eine gute Reise, tolle Eindrücke und bitte komm gesund wieder.